Für den Umweltschutz engagieren!

TROTTHEIDE e.V.


Aktuelle Termine - Bekanntmachungen - Fakten


Auf einer ursprünglich noch im April 2020 geplanten  Bürgerversammlung  sollten die Untersuchungsergebnisse der 2019 eingesetzten Passivsammler vorgestellt werden. Durch die Corona-Pandemie muss alles um ein Jahr verschoben werden. Vermutlich wird eine Mitgliederversammlung erst im Juli in der Kirche Tornow stattfinden können.

Wir unterstützen die Bürgerinitiative gegen Gasbohren
Für weitere Informationen siehe:

Günter Drangosch ist Ehrenmitglied im Vorstand unseres Vereins und wohnt jetzt mit seiner frau Margot in Lychen. Dort feierte er am 27. Februar 2021 seinen 85. Geburtstag.

Am Freitag, dem 2. Oktober, fand das Freilufttreffen der Mitglieder am Festplatz hinter dem Gemeindehaus statt.

Herzlichen Dank an alle, die einen Kuchen gebacken und mitgebracht haben. Es war alles sehr lecker und eine schöne Auswahl. Herzlichen Dank an Daniel und Nicole (Meinhard) für die Grillsachen und den selbst gemachten Kartoffelsalat.

Herzlichen Dank für die Auf- und Abbauhilfe. Herzlichen Dank an alle, die gekommen waren, um sich trotz Wind und Wetter draußen wiederzusehen, entsprechend Eindämmungsverordnungen nur an Biertischgarnituren unter dem Bühnendach vom Festplatz. Wir konnten Neuigkeiten von der Trottheide und Persönliches austauschen, miteinander lachen, genug essen und trinken und hatten uns endlich einmal wieder als die Naturschützer von Tornow und Marienthal wiedergesehen.

 

Herzlichen Dank sagt im Namen des Vorstandes Christian Albroscheit

 


Mitgliederversammlung am 16.12.2019

Gemeindezentrum Marienthal

Der Vorstand stellte den Jahresbericht 2019 insbesondere mit der Fotodokumentation der Termine am Tontagebaurestloch und mit einer Diashow zum Ausflug nach Neustrelitz vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der neue Ortsvorsteher von Marienthal Dr. Uwe Zietmann begrüßte und würdigte unser bürgerliches Engagement und stellte den Antrag, unserem Verein als neues Mitglied beizutreten. Dazu gab es großen Beifall.



27. November 2019 um 9.00 Uhr: Einholung der Passivsammler

Wohl ein letztes Mal werden Passivsammler (Polymermaterial) aus dem Trottheidesee am Mittwoch, dem 27.11.2019, geholt. Sie wurden am 31.07.2019 an drei Positionen mit Bojen in verschiedenen Tiefen eingesetzt, - genau da, wo vorher auch schon Passivsammler für ein Vierteljahr (Mai, Juni, Juli) sich befunden hatten. Sie sollen Aufschluss über die Schadstoffe geben , die die Biologie des Tontagebaurestlochs beeinträchtigen. - Wer die Aufnahme/Bergung der Sammler mittels eines Bootes mitverfolgen möchte, sollte vom Parkplatz aus zum vorderen Teil der Halbinsel kommen.

Anfang April laden wir zu einer Bürgerversammlung ein, in der die Auswertung der Passivsammlerproben und die weiteren regulären Untersuchungen rund um den See (Monitoring) mit ihrer Auswertung vorgestellt werden. Durch die damit verbundene weitere Gefährdungsabschätzung für das Wasser des Trottheidesees insbesondere in der Region von Marienthal, Tornow und Burgwall erhoffen wir uns dann relative Sicherheit für die Bürger. Jeder sollte objektiv erfahren können und dürfen, woran er ist - und nicht zuletzt die Verantwortlichen im Bergamt und der Besitzer der Grube.

 


Erneut Passivsammler im schadstoffbelasteten Tonstich eingebracht

Donnerstag, den 9. Mai 2019, setzten zwei Techniker der Spezial - und Bergbau - Servicegesell- schaft Lauchhammer mbH (SGL) neue Passivsammler in den Trottheidesee ein.

Zuerst nahmen sie an unterschiedlichen Bojen Wasserproben für das regulär stattfindende Monitoring (3 x im Jahr). Dann tauschten sie am Schlauchboot den Benzinmotor gegen einen Elektromotor aus. Der Grund: Sie sollten die von Dr. Albrecht Paschke (UFZ Leipzig) sorgfältig vorbereiteten Kunststoffseile mit Bojen und Ankersteinen, an denen die Drahtgitter mit den Passivsammlern befestigt waren, an drei unterschiedliche Positionen im Westsee fahren und einsetzen und sollten die Messergebnisse der hochempfindlichen Passivsammler nicht durch Benzindämpfe beeinträchtigen, deswegen jetzt der Elektromotor!

 

 

 

Die 2017 nur teilweise tauglichen Passivsammler hatten bereits Trikresylphosphate angezeigt, die Hinweise auf Schmierstoffe – vermutlich der Sümpfungspumpe oder der Trafostation – gegeben hatten. Jetzt will man weitere mögliche Toxizität gegenüber Wasserorganismen herausfinden. Etwa am 10. August werden die jetzt ausgesetzten Passivsammler wieder mit dem Boot geborgen und dann an gleichen Stellen noch einmal Passivsammler eingesetzt, die dann bis etwa 10. November im See verbleiben sollen.

Wir können etwa um die Jahreswende mit der Auswertung im Labor rechnen. Anschließend wird das Ergebnis auf einer Bürgerversammlung vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Acht Mitglieder unseres Vereins verfolgten die Aktion und ließen sich von Dr. Paschke die Wirkungsweise der Passivsammler genau erklären.

Siehe dazu auch unter Presse den Artikel der MAZ.


Neue Ideen und erweiternde Aufgaben

Auf der letzten Mitgliederversammlung diskutierten wir über die Zukunft des Vereins. Unstrittig war, dass die Trottheide unsere Achtsamkeit behalten muss und wir das vom Bergamt (LBGR) beauftragte Monitoring (Kontrolle des Seewassers und der Grundwasserleiter) vor Ort und mit den Messergebnissen noch langfristig mitverfolgen sollten.

Darüber hinaus äußerten wir Ideen zum Umweltschutz und zum Bürgerengagement für die gefährdete  Natur im weiteren Umkreis der Trottheide und ließen von unseren Mitgliedern ein Meinungsumfrageformular ausfüllen. Wenn Du, lieber Leser und liebe Leserin, Dich dazu auf unserem Kontaktformular äußern möchtest, würde uns das freuen. Siehst Du von der Tonstichlandschaft bis zum Wentowsee weitere wichtige Aufgaben, für die Du selbst Dich gerne einsetzen würdest? Teile es uns mit!


Untersuchung zur Gefährdungsabschätzung ist noch nicht abgeschlossen

Die wissenschaftliche Untersuchung zur Gefährdungsabschätzung des Tontagebaurestlochs Trottheide ist noch nicht ganz abgeschlossen. – Noch einmal müssen Passivsammler in den See gesetzt werden. Nach der Bürgerversammlung am Montag, 11.06.18, beschlossen unsere Mitglieder in einer nachfolgenden MV, die 2017 im Trottheidesee verloren gegangenen drei Passivsammler an den entsprechenden Positionen im kommenden Jahr erneut einsetzen zu lassen. Es handelt sich um den oberen und den unteren Sammler der Position 4 und den unteren der Position 11. Ihre offenbar zu dünnen Metallseile, mit denen sie die Monate Juni, Juli und August 2017 im Wasser an den Bojen befestigt waren, waren durchgerostet und abgerissen gewesen. Somit haben sich auch die Behältnisse gelöst und ihre enthaltenen Passivsammlerfolien waren unbrauchbar geworden. Inzwischen sind seitens unseres Vorstands Gespräche mit dem Präsidenten des Bergamts (Thiem) und verschiedenen Bergamtsmitarbeitern und vor allem mit Dr. Albrecht Paschke vom Umweltforschungszentrum in Leipzig gelaufen, um den MV-Beschluss zu realisieren. Wir werden weiter informieren.

 


Der naturkundliche Ausflug 2018

Am Samstag, dem 25.08.18, trafen wir uns um 8.40 Uhr am Parkplatz Trottheide und fuhren mit dem Bus nach Feldberg zum Schiffsanleger. Die Sonne schien diesen Tag nicht mehr so heiß wie an den Tagen zuvor. Für die nächsten zweieinhalb Stunden auf dem Elektroschiff Lisabelle, das wir mit 29 Personen voll besetzten, war das sehr angenehm. Unser Kapitän war gleichzeitig der Schiffseigner und fuhr uns vom Kleinen und Großen Haussee um die Halbinsel Amtswerder herum in den Breiten Luzin. Hier erwartete uns schon eine stolze Schwanenfamilie, die uns nach einer Toastbrotmahlzeit passieren ließ. Um dann durch die Untiefen eines Tunnels vom „Langen Hals“ in den wesentlichen Teil des Schmalen Luzins zu gelangen, musste die Hälfte unserer Gruppe aussteigen und ein kleines Stück am Alten Zollhaus zu Fuß zurücklegen. Die Weiterfahrt auf dem Schmalen Luzin war traumhaft, das Wasser kristallklar und durch den Kalksteinuntergrund türkisfarben. Bis nach Carwitz kamen wir und wurden durch den Kapitän über die von der Eiszeit geformte Landschaft und ihre Tierwelt bestens unterrichtet und mit viel Witz gut unterhalten. – Wieder an Land brachte uns der Bus zum Mecklenburgischen Fischstübchen auf dem Amtswerder, wo das zuvor bestellte Essen – die meisten wählten natürlich Fischgerichte – schnell kam. Nur wenige nutzten die übrige Zeit noch für eine kleine Stadtbesichtigung. Einfach Zeit haben, miteinander die neuesten Marienthaler, Trottheide- und andere Neuigkeiten bei einem leckeren Eis oder Bier austauschen, war angesagt. Pünktlich um 16.00 Uhr waren wir dann wieder in Marienthal.

 


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