Für den Umweltschutz engagieren!

TROTTHEIDE e.V.


Aktuelle Termine - Bekanntmachungen - Fakten


Wir unterstützen die Bürgerinitiative gegen Gasbohren
 
Der Verein Trottheide e.V. unterstützt die Forderungen der Bürgerinitiative
gegen Gasbohren Zehdenick, Templin, Gransee und spricht sich ebenfalls
gegen die geplanten Gasbohrungen in der Region Zehdenick-Nord aus.
Für weitere Informationen siehe:
 

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Erneut Passivsammler im schadstoffbelasteten Tonstich eingebracht

Donnerstag, den 9. Mai 2019, setzten zwei Techniker der Spezial - und Bergbau - Servicegesell- schaft Lauchhammer mbH (SGL) neue Passivsammler in den Trottheidesee ein.

Zuerst nahmen sie an unterschiedlichen Bojen Wasserproben für das regulär stattfindende Monitoring (3 x im Jahr). Dann tauschten sie am Schlauchboot den Benzinmotor gegen einen Elektromotor aus. Der Grund: Sie sollten die von Dr. Albrecht Paschke (UFZ Leipzig) sorgfältig vorbereiteten Kunststoffseile mit Bojen und Ankersteinen, an denen die Drahtgitter mit den Passivsammlern befestigt waren, an drei unterschiedliche Positionen im Westsee fahren und einsetzen und sollten die Messergebnisse der hochempfindlichen Passivsammler nicht durch Benzindämpfe beeinträchtigen, deswegen jetzt der Elektromotor!

 

 

Die 2017 nur teilweise tauglichen Passivsammler hatten bereits Trikresylphosphate angezeigt, die Hinweise auf Schmierstoffe – vermutlich der Sümpfungspumpe oder der Trafostation – gegeben hatten. Jetzt will man weitere mögliche Toxizität gegenüber Wasserorganismen herausfinden. Etwa am 10. August werden die jetzt ausgesetzten Passivsammler wieder mit dem Boot geborgen und dann an gleichen Stellen noch einmal Passivsammler eingesetzt, die dann bis etwa 10. November im See verbleiben sollen.

Wir können etwa um die Jahreswende mit der Auswertung im Labor rechnen. Anschließend wird das Ergebnis auf einer Bürgerversammlung vorgestellt.

 

 

Acht Mitglieder unseres Vereins verfolgten die Aktion und ließen sich von Dr. Paschke die Wirkungsweise der Passivsammler genau erklären. Siehe dazu auch unter Presse den Artikel der MAZ.

 


Neue Ideen und erweiternde Aufgaben

Auf der letzten Mitgliederversammlung diskutierten wir über die Zukunft des Vereins. Unstrittig war, dass die Trottheide unsere Achtsamkeit behalten muss und wir das vom Bergamt (LBGR) beauftragte Monitoring (Kontrolle des Seewassers und der Grundwasserleiter) vor Ort und mit den Messergebnissen noch langfristig mitverfolgen sollten.

Darüber hinaus äußerten wir Ideen zum Umweltschutz und zum Bürgerengagement für die gefährdete  Natur im weiteren Umkreis der Trottheide und ließen von unseren Mitgliedern ein Meinungsumfrageformular ausfüllen. Wenn Du, lieber Leser und liebe Leserin, Dich dazu auf unserem Kontaktformular äußern möchtest, würde uns das freuen. Siehst Du von der Tonstichlandschaft bis zum Wentowsee weitere wichtige Aufgaben, für die Du selbst Dich gerne einsetzen würdest? Teile es uns mit!


Untersuchung zur Gefährdungsabschätzung ist noch nicht abgeschlossen

Die wissenschaftliche Untersuchung zur Gefährdungsabschätzung des Tontagebaurestlochs Trottheide ist noch nicht ganz abgeschlossen. – Noch einmal müssen Passivsammler in den See gesetzt werden. Nach der Bürgerversammlung am Montag, 11.06.18, beschlossen unsere Mitglieder in einer nachfolgenden MV, die 2017 im Trottheidesee verloren gegangenen drei Passivsammler an den entsprechenden Positionen im kommenden Jahr erneut einsetzen zu lassen. Es handelt sich um den oberen und den unteren Sammler der Position 4 und den unteren der Position 11. Ihre offenbar zu dünnen Metallseile, mit denen sie die Monate Juni, Juli und August 2017 im Wasser an den Bojen befestigt waren, waren durchgerostet und abgerissen gewesen. Somit haben sich auch die Behältnisse gelöst und ihre enthaltenen Passivsammlerfolien waren unbrauchbar geworden. Inzwischen sind seitens unseres Vorstands Gespräche mit dem Präsidenten des Bergamts (Thiem) und verschiedenen Bergamtsmitarbeitern und vor allem mit Dr. Albrecht Paschke vom Umweltforschungszentrum in Leipzig gelaufen, um den MV-Beschluss zu realisieren. Wir werden weiter informieren.

 


Der naturkundliche Ausflug 2018

Am Samstag, dem 25.08.18, trafen wir uns um 8.40 Uhr am Parkplatz Trottheide und fuhren mit dem Bus nach Feldberg zum Schiffsanleger. Die Sonne schien diesen Tag nicht mehr so heiß wie an den Tagen zuvor. Für die nächsten zweieinhalb Stunden auf dem Elektroschiff Lisabelle, das wir mit 29 Personen voll besetzten, war das sehr angenehm. Unser Kapitän war gleichzeitig der Schiffseigner und fuhr uns vom Kleinen und Großen Haussee um die Halbinsel Amtswerder herum in den Breiten Luzin. Hier erwartete uns schon eine stolze Schwanenfamilie, die uns nach einer Toastbrotmahlzeit passieren ließ. Um dann durch die Untiefen eines Tunnels vom „Langen Hals“ in den wesentlichen Teil des Schmalen Luzins zu gelangen, musste die Hälfte unserer Gruppe aussteigen und ein kleines Stück am Alten Zollhaus zu Fuß zurücklegen. Die Weiterfahrt auf dem Schmalen Luzin war traumhaft, das Wasser kristallklar und durch den Kalksteinuntergrund türkisfarben. Bis nach Carwitz kamen wir und wurden durch den Kapitän über die von der Eiszeit geformte Landschaft und ihre Tierwelt bestens unterrichtet und mit viel Witz gut unterhalten. – Wieder an Land brachte uns der Bus zum Mecklenburgischen Fischstübchen auf dem Amtswerder, wo das zuvor bestellte Essen – die meisten wählten natürlich Fischgerichte – schnell kam. Nur wenige nutzten die übrige Zeit noch für eine kleine Stadtbesichtigung. Einfach Zeit haben, miteinander die neuesten Marienthaler, Trottheide- und andere Neuigkeiten bei einem leckeren Eis oder Bier austauschen, war angesagt. Pünktlich um 16.00 Uhr waren wir dann wieder in Marienthal.

 


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