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TROTTHEIDE e.V.


Die Presse zum Thema und zur Vereinsbet├Ątigung


Trottheidesee weiter unter Beobachtung
 
Passivsammler von Wissenschaftlern im See versenkt – Bürgerinitiative ist froh über die Fortsetzung der Untersuchungen

Mitglieder der Bürgerinitiative Trottheide waren vor Ort und beobachten die Aktion der Fachleute. Fotos: privat

Marienthal.  In den Trottheidesee sind in dieser Woche erneut Passivsammler gesetzt worden, um die Schadstoffbelastung, unter anderem durch den jahrelang illegal abgekippten Müll, zu erfassen. Es ist der dritte Versuch.

Die große Messaktion im Westsee der Trottheide liegt schon vier Jahre zurück. Die vom Landesbergamt beauftragte Untersuchung musste wiederholt werden. Die Passivsammler, mit deren Hilfe die Mikroschadstoffe nachgewiesen werden sollten, waren ungeeignet. Auch der zweite Versuch im Jahr 2017 scheiterte, weil Sammelbehälter verloren gingen.

Nun hat die Firma Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft Lauchhammer (SGL) gemeinsam mit Albrecht Paschke vom Umweltforschungszentrum Leipzig erneut Passivsammler im See versenkt. Bei der Gelegenheit wurden im Zuge des mit der Bürgerinitiative Trottheide abgestimmten langjährigen Monitoringprogramms Grund- und Seewasserproben entnommen.

„Mit dem wiederholten Passivsammlereinsatz über die Sommermonate wird der Forderung unseres Vereins entsprochen“, so Vereinsvorsitzender Christian Albroscheit, „die 2017 an elementar wichtigen Positionen verloren gegangenen Behältnisse mit Passivsammlern erneut in den See einzubringen, um letztendlich sichere Aussagen über die Gefährdung der Natur im Tontagebaurestloch Trottheide zu erhalten.“

Vereinsmitglieder waren am Donnerstag vor Ort, um die Aktion zu beobachten. Diesmal sind die Passivsammler in einem Drahtgeflecht an Bojen befestigt und mit Hilfe eines elektrisch angetriebenen Bootes im See verteilt worden. Es sollten keine Treibstoffdämpfe das Messergebnis beeinflussen.

Die Passivsammler bleiben exakt drei Monate im Wasser. Anschließend wird die Messung wiederholt, ebenfalls für drei Monate. „Wir hoffen, dass man so herausfindet , welche Dinge die Natur stören“, so Christian Albroscheit.

Mit der vor einem Jahr vorgestellten Analyse waren die Vereinsmitglieder unzufrieden, weil die Untersuchung des Tontagebaurestloches nicht in die Tiefe ging. Trotz allem ist Christian Albroscheit froh, dass der See weiter unter Beobachtung steht.

Die Bürgerinitiative, in der sich überwiegend Einwohner aus Tornow und Marienthal zusammengeschlossen haben, hat seit zwei Monaten eine neue Internetpräsenz. Unter www.trottheide.de finden Interessierte weitere Informationen zum Trottheidesee.

Mit Hilfe dieser Passivsammler wird die Schadstoffbelastung erfasst.

Brandenburg im Müllrausch?

Der Fall Trottheidestich ist leider kein Einzelfall in Brandenburg. Marienthal mit seinem Trottheidestich reiht sich ein in die Serie gigantischer krimineller Aktionen der Müll- und Entsorgungsunternehmen, die Brandenburg zu einem der TOP Müllplatze gemacht haben.

Hier eine Übersichtskarte vom   Müllparadies    Brandenburg.

Eine sehr beachtliche Recherche der Zukunfstbelastung für die nächsten Generationen:

                                                 Müllrausch



 

 



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